"MANTRAILEN, TRAINIEREN & GENIEßEN" TEIL II - Samstag: Mantrailen, im Wald und in der Stadt

Um 10 Uhr ging es los – auf zum Feldberg, in Müllheim! Hier begannen wir in dichtem Nebel die ersten Trails – gepaart mit mildem Oktoberwetter und den grün-orange-rot-gefärbten Laubblättern des Waldes schuf der Nebel eine mystische und sehr gemütliche Herbstatmosphäre, genau das Richtige für ein langes Wochenende fernab des Alltags. Rauhaardackel-Dame Fine machte den Anfang: Voll konzentriert und zielsicher stapfte sie durch das noch feuchte Gras und die im Nebel schlafenden Felder, völlig überzeugt die Zielperson mit der geübten Nase aufzuspüren. Sie stob die Nase mal hier, mal dort hin, dann wieder in die Luft, schnüffelte ununterbrochen, verharrte, um sich zu orientieren und spurtete dann wieder flink auf den kurzen Dackel-Beinen voran, sobald sie sich der Spur sicher war. Und natürlich: Sie fand zuverlässig die Zielperson! Und weil eines der Mottos des Seminars auch „Genießen“ hieß, erhielt Fine zur Belohnung selbstverständlich auch eine tolle Leckerei. Das gehört zum Trailen dazu. 🙂 Im Laufe des Tages gab es noch sehr, sehr viele Trails und sehr viele Belohnungen – denn alle Hunde, das waren FINE (die fotogene Dackeldame), PINU´U (ein äußerst freundlicher Australian Shepherd), HENRY (der widerstandsfähige und leistungsstarke Weimaraner), RIKE (das pfiffige und freche Schipperke-Mädchen), HEIDI (das kleine, wilde Energiebündel), VANDOR (ein ruhiger, zurückhaltender Mischlings-Rüde) und natürlich unsere JULI, durften ein paar Mal trailen und hatten zwischenzeitlich immer eine wohlverdiente Verschnaufpause. Juli hat zum ersten Mal eine fremde Person (statt uns, wie üblich) gesucht und hat es auch geschafft!! Wir waren sehr stolz auf sie. 🙂 

Jeder war mal Versteckperson, jeder hat mal mit seinem Hund getrailt oder sogar mit einem fremden Hund. Und jedesmal war es ein Erfolg. Zum Mittag gab es selbstgemachte vegane Leckereien und einen atemberaubend schönen Ausblick auf den Schwarzwald und die Weinberg.

Nachmittags ging es vom Feldberg aus zurück ins Tal nach Schliegen, wo weitere Trailing-Runden, diesmal also in der Stadt, stattfanden; das war schon schwieriger – auch für den Mensch, der zusätzlich auf den Verkehr und Ablenkungen achten muss. Von Miriam und ihrem Mann Friedrich haben wir viele interessante Dinge über das Mantrailing erfahren und wurden toll angeleitet. Wir haben verschiedene Varianten des Mantrailing kennengelernt: Sei das die Personenunterscheidung, P-Trail, Line-up, Back-Trail oder auch die Kreuzungsarbeit. Insgesamt gab es viel frische Luft, Bewegung und eine tolle Stimmung.

Am Abend trafen wir uns dann noch zum Abendessen im Landgasthof Hirschen, in Welmlingen – übrigens sehr zu empfehlen. Wir kosteten Kürbis-Risotto, Sellerie-Haselnuss-Suppe und einen tollen Feldsalat mit Croutons und – haltet Euch fest – Kartoffeldressing! Klingt langweilig, ABER es war das b e s t e (!) Dressing, das ich je gegessen habe! Unfassbar lecker!!

INFO: Werbung, da "Die Hundephilosophin" genannt wird. Wir werden euch keine Produkte oder Dienstleistungen empfehlen, welche wir nicht selbst getestet haben und von denen wir nicht überzeugt sind! Wir selbst haben schon viele Trainingsstunden bei Miriam absolviert und waren immer sehr zufrieden. 
Werbung, da der Landgasthof Hirschen erwähnt wird, für die Erwähnungen haben wir keinerlei Gegenleistung erhalten.

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