JAGEN UND ANTI-JAGDTRAINING

Ein jagender Hund kann seinen Halter allerhand Nerven kosten. Einerseits weil uns natürlich schnell das Herz in die Hose rutscht, wenn unser Hund in den Wald oder über die Straße entschwindet und andererseits, wenn er am Ende der Leine nur damit beschäftigt ist, jeglichen Reizen nachzujagen und uns dabei quer durch den Park schleift. Nicht nur als Familienhunde erfreuen sich Jagdrassen einer gewissen Beliebtheit, auch durch den Auslandstierschutz kommen viele Jagdhunde (und Jagdhund-Mischlinge) zu ihren Haltern. In unseren Gefilden kann Jagen schnell zu einem ernsten Problem für alle werden: Zum einen ist Wilderei strafbar, zum anderen ist (zumindest in Hessen, also auch in der Wetterau) der Abschuss von wildernden Hunden durch den Jäger oder Förster durchaus erlaubt!! Hinzu kommt, dass Halter haftbar zu machen sind, wenn ein jagender Hund über Straßen rennt und dabei einen Unfall verursacht. 

Dies sind nur einige gute Gründe mit einem jagenden Hund ein sogenanntes Anti-Jagd-Training, wie in der Hundeschule HOW TO DOG angeboten, zu unternehmen.

Natürlich ist es eine große Herausforderung den Jagdtrieb kontrollierbarer zu machen, leider ist es  nicht durch eine einzige Trainingsstunde gelöst. Aber wenn man die Hundetraining als Marathon und nicht als Sprint versteht, kann es ein realistisches Ziel sein einen jagdlich-motivierten Hund ansprechbar und lenkbar zu machen. Langfristig wäre es vielleicht sogar möglich, seinen Hund auch wieder sicher ohne Leine laufen lassen kann, sofern man regelmäßig und unter guter Anleitung eines versierten Hundetrainers trainiert. Gerade in Gegenden mit viel Natur, wie bei uns in der Wetterau, lohnt sich das auf jeden Fall – schließlich macht doch ein Spaziergang mit etwas Freilauf viel mehr Spaß und Hund und Halter können sich entspannen.

Was es für den Erfolg u.a. braucht, ist ein engagierter und motivierter Hundehalter der bereit ist, das Jagd-Problem als Chance und gemeinsame Herausforderung zu erkennen. Außerdem kann ein freundliches und kooperatives Training Dich und Deinen Hund (wieder) ein Stück näher zusammen zu schweißen. Man erarbeitet etwas gemeinsam, ist zusammen aktiv, idealerweise gewinnt jeder dabei. Klingt gut oder?

Dabei ist es ganz egal, ob Dein Hund aus Langeweile, Stressbewältigung, Überlebensinstinkt oder durch genetische Veranlagung jagt: Durch anspruchsvolle, sowie für Hund und Halter attraktive Aufgabenstellungen, wie z.B. das Erlernen der Impulskontrolle, das Ausformen einer Anzeige für gefundenes Wild, einer besseren Signalkontrolle und einer artgerechten Auslastung, kann bereits viel erreicht werden. Ergänzt um ein paar Entspannungstechniken bei Hunden mit hoher Erregungslage, kann mit größter Wahrscheinlichkeit eine maximale Verbesserung des IST-Zustandes erreicht werden. Und Du wirst sehen, wie schön und entspannt es für Dich sein kann durch die Wälder in/um Bad Nauheim, Friedberg, Bad Vilbel oder der Wetterau allgemein zu spazieren (je nachdem, wo Ihr Zuhause seid) und zu wissen, Du kannst Dich auf Deinen Hund verlassen und der Stress, den das Jagen einst verursacht hat, spielt für Euch kaum bis vielleicht sogar gar keine Rolle mehr. 

Wenn Ihr Euch zum Thema Antijagd-Training in der mobilen Hundeschule HOW TO DOG informieren wollt, klickt doch einfach mal auf den LINK. Wir freuen uns auf Euch!

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