BÜROHUNDE

BÜROHUNDE

In unserer eigenen Berufslaufbahn hatten wir schon mehrfach die Möglichkeit einen Hund mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Wir konnten daher bereits Erfahrungen über die Vor- und Nachteile zum Thema Bürohund aus Sicht des Hundes und Bürohund-Halters sammeln. 

Einige wissenschaftliche Studien und Erkenntnisse führten dazu, dass immer mehr Arbeitgeber befürworten, dass Mitarbeiter ihre Hunde mit in das Büro bringen dürfen. Schließlich sei ein Bürohund förderlich für das Betriebsklima und die Gesundheit der Mitarbeiter.

Was gilt es zu beachten, damit das Projekt Bürohund ein Erfolg wird?

Gerne beraten wir Dich als Halter bei der Planung und Umsetzung oder wenn Du als Arbeitgeber Bürohunde erlauben möchtest, Dir jedoch nicht sicher bist, ob dies eine gute Idee ist. Wir zeigen wichtige Übungen und Trainings, welche den Alltag mit Hund  im Büro erleichtern oder ermöglichen. Eventuell nimmst Du Deinen Hund schon jetzt mit ins Büro und es ist ein Problem aufgetreten. 

Hier können wir Dich mit unserem Fachwissen und unseren persönlichen Erfahrungen mit Hunden am Arbeitsplatz unterstützen. Denn nicht immer ist die Theorie auch in der Praxis 1:1 übertragbar und jeder Arbeitsplatz ist anders und sollte individuell betrachtet und bewertet werden. Uns und unsere Hunde können Gegebenheiten wie die vorhandenen Räumlichkeiten (insbesondere Empfangsbereiche und offene Raumkonzepte), die Kollegen im Büro, genauso wie die Individualität jedes Mensch-Hund-Teams vor unterschiedliche Herausforderungen stellen – das wissen wir aus eigener Erfahrung.  

Für diese Trainings bieten sich vor allem Einzelstunden an, bei denen wir je nach Bedarf und Möglichkeit auch direkt bei Dir im Büro oder an einem vergleichbaren Ort das Training durchführen und eine Ortsbegehung machen können, um Lösungen für eventuelle Probleme zu finden. Gibt es vielleicht sogar mehrere Hunde im Büro, kann selbstverständlich auch ein Gruppentraining sinnvoll sein.

Nimm´ hierzu gerne Kontakt zu uns auf.

Welche Vorteile bringt ein Bürohund?

Health Benefits:

Gerade im Büro bewegen wir uns oft zu wenig. Dein Hund ist eine tolle Motivation draußen eine Runde zu drehen – auf dem kleinen Walk kommt der Kreislauf wieder in Schwung und die frische Luft tut jedem gut. Wieder im Büro angekommen kann man gut gelaunt und erfrischt an seinem nächsten Projekt weiter arbeiten! 

Ein weiteres Goodie? Schon 15 Minuten Bewegung am Tag senken die Risiken für kardio-vaskuläre Erkrankungen, Diabetes oder einem Schlaganfall. Siehst Du – ein Hund verlängert also das Leben.

Ebenso sollen Hunde die geistige Gesundheit fördern. Derzeitige Studien sollen nachweisen, dass das Zusammenleben mit Hunden vor Burn-out und Depressionen schützen könnten. Fest steht aber: Ein Hund fördert die Ausschüttung bestimmter Hormone wie Oxytocin (Bindungshormon) oder Dopamin (Belohnungshormon). Gleichzeitig sinkt die Konzentration der Stresshormone Cortisol und Insulin in unserem Körper. 

Teambuilding:

Du möchtest noch einen Grund haben? Ok! Das gemeinsame Kümmern um einen Vierbeiner (Gassigehen, Üben, Spielen, etc.) kann zu einem Teamprojekt werden und kann dadurch Austausch und Teamgeist fördern! So baut der Hund eine Brücke zwischen Menschen und vielleicht sogar ganzen Abteilungen. In einem Zeitungsartikel lautete die Überschrift einmal „Man kann nicht streiten, während man einen Hund streichelt“.

Attraktivität der Arbeitsumgebung:

Und zuletzt erhöht ein Bürohund für die meisten Angestellten sogar die Attraktivität des Arbeitsplatzes (zumindest wenn das Thema gut durchdacht und organisiert ist) – dadurch bietet das Thema Bürohund auch für den Arbeitgeber eine tolle Möglichkeit die Identifikation der eigenen Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber zu erhöhen.

Was gilt es zu beachten?
Regeln für den Bürohund-Alltag:

Wie in jeder Sozialgemeinschaft, gilt: Auch bei Hunden im Büro geht es nicht ohne Regeln. Doch wenn man ein paar Dinge beachtet, kann das Experiment Bürohund sehr harmonisch verlaufen.

Grundsatz #1 Natürlich geht es nicht ohne die Zustimmung des Arbeitgebers!

Grundsatz #2 Auch die Kollegen sollten einverstanden sein, gerade wenn Mitarbeiter allergisch sind oder große Angst vor Hunden haben, muss hierauf Rücksicht genommen und ggf. Absprachen getroffen werden.

Grundsatz #3 Dein Hund muss mit fremden Menschen vertraut sein und sollte im allgemeinen gut erzogen worden sein. Wüstes Anbellen oder Anspringen, Revier markieren oder Stubenunreinheit stellen ein Problem dar. Dein Hund sollte sich von Dir koordinieren lassen und Deine Signale befolgen.

Grundsatz #4 Du musst gewährleisten können, dass Dein Hund einen Rückzugsort hat, an den er sich begeben kann, wenn er Ruhe möchte. Dies kann zum Beispiel durch eine Decke, eine Höhle unter Deinem Schreibtisch oder eine Kennelbox ermöglicht werden. Hauptsache er kann sich bei Bedarf zurückziehen und sollte dann auch in Ruhe gelassen werden.

Frisches Wasser sollte immer für deinen Hund zur Verfügung stehen, regelmäßige Spaziergänge und Spielpausen solltest Du auch planen.

Grundsatz #5: Dein Arbeitsplatz sollte hundegeeignet sein. Die Empfangshalle in einem Hotel, ein stressiges Großraumbüro ohne Rückzugsmöglichkeit oder ähnlich hektische Plätze sind eher kontraproduktiv. Überforderung und Stress können schlimmstenfalls zu aggressivem Verhalten führen.

Grundsatz #6: Du solltest Dich mit der Körpersprache des Hundes auskennen und wahrnehmen können, ob seine Bedürfnisse erfüllt sind. Zeigt Dein Hund viele Stresssignale, sollte er nicht mehr jeden Tag mitgenommen werden oder gegebenenfalls ganz zuhause bleiben.

Grundsatz #7: Auch sollte Dein Hund gepflegt sein – also vor allem Fell und Zähne sauber gepflegt sein, damit es nicht zu einer Geruchsbelästigung kommt. Gerade wenn es aufgrund des Wetters draußen nass und dreckig ist, solltest Du Deinen Hund soweit trocknen und säubern können, dass sich keine Schlammspur durch das Büro zieht.

Grundsatz #8: Aus Erfahrung möchten wir Dir auch empfehlen – auch für die Mitarbeiter sollte es ein paar kleine Regeln im Umgang mit dem Hund geben. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass der Halter klar kommuniziert, was in Ordnung ist und was nicht. So sollte z.B. selbstverständlich sein, dass der Hund insbesondere an den ersten Tagen nicht mit Kontakt überfordert wird (hier ist Ignorieren sogar eher sinnvoll, bis der Hund mit der Umgebung vertraut ist), dass Füttern nie ohne Erlaubnis passiert und dass ebenfalls darauf geachtet wird, dass der Hund bspw. nicht zum Anspringen, exzessivem Ballspiel oder anderem ungünstigen Verhalten verleitet wird. 

MÖGLICHE TRAININGSINHALTE: